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Schreiben ist Jetzt!

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‚Geschrieben habe ich schon immer‘, sollte hier jetzt wohl stehen und damit beweisen, dass ich es eigentlich schon immer gewusst  habe. Oder zumindest geahnt.
Hab ich aber nicht.
Klar, ich hab schon als Kind Geschichtchen verfasst, zwei davon wurden sogar in der Zeitung veröffentlicht. Als junges Mädchen hab ich Tagebuch und später, als ich selbst Kinder hatte, kleine Anekdoten über sie geschrieben. Letztlich war das aber nichts, was nicht viele andere auch getan haben.
Was mich allerdings schon immer von den meisten anderen unterschieden hat: Ich sammle Geschichten. Alles Interessante, Außergewöhnliche, Unglaubliche, Faszinierende, was mir in meinem Leben geschieht, was andere erzählen, verankere ich in mir, um es später, angereichert mit neuen Ideen,  in eigene Geschichte zu verlinken. In vielfädrig verzweigte am liebsten, wo die an sich schon ungewöhnliche Begebenheit eine ganz spezielle Schlüsselposition bekommt. Denn ich liebe es, wenn in meinen Geschichten ständig etwas passiert, wenn alles, aber auch wirklich alles Sinn und Zweck hat, miteinander verknüpft ist zu einem komplexen Ganzen.

Mein Wunsch, Bücher zu schreiben, ist schon lange vor seiner Realisation erwacht, aber mein Leben war stets randvoll. Es gab da einfach zu viel, was mich beschäftigt hat, was ich ganz und gar machen wollte.

Vielleicht verdeutlicht  das meinen Weg zum Schreiben am Allerbesten: wenn ich etwas mache, dann mit all meinen Fähigkeiten, mit all meinen Sinnen. Ich knie mich rein, engagiere mich, verbeiße mich nötigenfalls, aber ich lasse nicht mehr locker, bis ich es geschafft habe.
Wer mit einer solchen Art gesegnet ist, macht nicht viel parallel.
Das erklärt wohl auch, warum ich erst 2008 mit Schreiben begonnen habe. Studium, Beruf, Familie brauchten ihre Zeit.
Schreiben ist jetzt.

Maria G. Noel