Grimmer geht’s nimmer: Draco Draconis – unsere Neuerscheinung

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Runa und ich neigen dazu, uns um die totaaaal wichtigen Dinge des Lebens ganz besonders viele Gedanken zu machen. Zum Beispiel, wie geht es einer Autorin mit den von ihr erschaffenen Hauptfiguren? Wieviel steckt sie beim Schreiben in den eigenen Text, bzw. anders herum gefragt, erfährt der Leser nur etwas über die erfundenen Figuren oder so ganz nebenbei auch was über die Autorin?
Tja, ehrliche Antwort?
Man liebt sie. Runa und ich zumindest. Unsere Protas sind uns total nah.
Das war früher noch viel ausgeprägter als heute, dennoch, sie sind nach wie vor ein kleiner Teil von uns. Wer uns kennt, erkennt uns in den Figuren, die wir schreiben, durchaus wieder.
Damit wäre auch schon die zweite Frage beantwortet. Es ist nämlich wirklich so: Auch wenn man über Ereignisse schreibt, die man selbst noch nie erlebt hat (und auch nicht die geringste Lust verspürt, dass das mal der Fall sein könnte), das Wesen, das Innerste, die Lebenseinstellung, die Reaktion auf die Dinge – so richtig verbergen können wir uns nicht.
Schließlich fließen die Geschichten aus uns, sind eingefärbt von der Art wie wir denken, wie wir fühlen. Es ist ein bisschen Nabelschau dabei: Das bin ich.
Manchmal auch: Das wäre ich gerne.
Oder aber: Das will ich auf keinen Fall sein.
Aber der Anker, man ahnt es ja schon, sind immer wir, die wir die Figuren schaffen.

Ja –und daher gibt es von uns jetzt ein ganz besonderes Schmankerl. Nämlich eine gaaaanz frühe Geschichte. Aktuell überarbeitet, angepasst ans Jetzt, aber dennoch: Wer uns völlig unverblümt lesen möchte, so, wie wir 2010 an Geschichten herangegangen sind und geschrieben haben, der wird seinen Spaß bekommen.
Draco Draconis – Grimms Königin ist unser Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe, aber das nur nebenbei bemerkt. Und noch nebenbeier, wir bedienen damit zwei Genres: Drachenjäger-Fantasy und Autorentraum-Verfilmungs-Liebesroman.
Der ‚Grimm‘ ist wie das Making Off zur neuen Reihe. Aber eben zuallererst. Also kommt, lest und guckt selbst.

Ach ja, vielleicht liege ich völlig daneben, aber ich unterstelle männlichen Autoren stets, dass Identifikation und Wesenspreisgabe bei ihnen nicht so ausgeprägt sind. Daher die durchweg weibliche Form im Artikel! Widerspruch ist aber ausdrücklich erwünscht!