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Historischer Liebesroman, 682 Seiten

Das meinen Kritiker

„Die geleistete Recherche der Autorinnen und das Bemühen, die damalige Atmosphäre in einem Kloster wiederzugeben, ist wirklich beeindruckend. Die verschiedenen Charaktere der Nonnen und Mönche, auch der erfundenen, sind sehr lebensecht geschildert. Man fühlt sich beim Lesen in die damalige Zeit versetzt.“

– Rezension von Petra auf ebook-cafe.de

Das meinen Leser

„Die historischen Hintergründe waren gut recherchiert. Wie zum Beispiel die neuen Thesen von Martin Luther plötzlich Zweifel bei einigen Klosterinsassen sähen oder wie wenig Wahlmöglichkeiten die Frauen im Mittelalter hatten, das fand ich sehr interessant. Ein wunderschönes Buch, das mir noch lange nachging!!!“

– Rezension von Moni auf Amazon.de –

↑ Leseprobe ↑

Für die einen gibt es Regeln, für die anderen Ausnahmen, die mit Geld erkauft werden. Das war schon immer so. Auch 1521.
Zu der Zeit ist die katholische Kirche unterlaufen von Simonie und Ablasshandel. Martin Luther hat bereits seine Thesen veröffentlicht – die Reformation ist nicht mehr aufzuhalten.
Im Birgitten-Kloster in Altomünster hat man davon allerdings noch nicht viel mitbekommen. Hier ist alles noch so, wie es die Heilige Birgitta einst festgelegt hat. Entsprechend streng sind auch die Regeln. Doch das noch recht junge Kloster braucht dringend Geld. Kann man die Regeln nicht ein klein wenig beugen, um die Altersbeschränkung für eine viel zu junge Novizin zu umgehen?
– Gewiss, gewiss. –
Dieses junge Ding wird von ihrem Vater aber nur geschickt, wenn ihre humanistische Ausbildung im Kloster fortgesetzt wird.
– Das ist unmöglich, völlig ausgeschlossen, nein das geht nicht. Frauen brauchen doch keine Ausbildung. –
Aber vielleicht … Es geht doch um Geld. Könnte man nicht eine weitere Ausnahme machen und sie mit den männlichen Novizen unterrichten?
– Nein, das hat die Heilige Birgitta streng verboten. Oder – vielleicht geht es doch? -Das Geld, das so bitter benötigte Geld, es macht das Unmögliche erst harmlos – und dann möglich.
Also wird die blutjunge Mathilda nicht nur viel zu früh in den Orden aufgenommen, der Novizenmeister des Männerkonvents wird einfach zwangsverpflichtet, sie ebenfalls zu unterweisen.
Fortan hat Pater Arno seine liebe Not, wie er dem jungen Ding gerecht werden soll, ohne sie oder seine Novizen weltlichen Gelüsten auszusetzen.
Aber warum soll er sich die Mühe eigentlich machen? Mathilda scheint ihm ohnedies viel zu weltlich, viel zu selbständig, um sich jemals den strengen Klosterregeln unterwerfen zu können. Andererseits … den Dingen einfach ihren natürlichen Lauf zu lassen, reicht ihm dann auch wieder nicht, kann er sie doch ganz leicht beschleunigen. Und damit seiner Äbtissin umso eindrucksvoller demonstrieren, dass er von Anfang an recht hatte, indem er sich gegen Mathildas Aufnahme gesperrt hat. Mathilda, die sich wirklich darum bemüht, eine gute Nonne zu werden, ist anfangs sehr verwirrt von dem, was rings um sie passiert.
Doch dann erkennt sie, was wirklich gespielt wird. Währenddessen verbreitet sich mit dem späteren Baseler Reformator Johannes Oekolampadius, der seit einiger Zeit im Männerkonvent lebt, reformatorisches Gedankengut auch hier im Kloster.
Und so nimmt das Schicksal in diesem historischen Liebesroman seinen Lauf …

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