Die Geschichte zum Krimi

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Jeder Roman hat seine eigene Entstehungsgeschichte

Die oft recht banal ist und deswegen kaum erzählenswert. Beim Krimi diesmal war’s anders:

Im Mai 2014 bin ich für eine Lesung (für unsere ‚Versuchung‘) nach Kiel gereist. Naja, und weil die Vorbereitung dazu bereits stand, nutzte Runa die Zeit, mir ihre Heimat Eckernförde zu zeigen.
Geburtshaus, Kindheit, Schule und das ganze touristische Programm, Eckernförde ist sehr hübsch. Eine ziemlich steife Brise machte unseren Besuch allerdings feuchtkühl und zwang uns schließlich, irgendwo im Warmen Unterschlupf zu suchen. Wir ließen uns gerade den Kurstrand entlangwehen, als wir nach einem Café Ausschau hielten.
Nun ja, wir fanden eines: Das Tortenstübchen. Es inspirierte uns sofort. Nicht nur durch seine wundervoll-altmodische Einrichtung und die leckeren Torten, nein, irgendwie kamen wir in dieser Umgebung auf Spitzenhäubchen, auf Arsen, auf – einen Krimi. Hier hinein einen Krimi schreiben, das wäre doch … ein Riesenschmarrn, wir hatten ja reichlich zu tun mit unseren historischen Romanen.
Also verwarfen wir die Idee, fuhren zurück und kümmerten uns um das, was anstand.

Oskar für Krimi mit RandAber dann schlug das Leben zu

Mein Hund, mein wundervoller Oskar, starb nur kurz darauf und nie, nie, niemals hätte ich gedacht, dass mich das so mitnehmen würde.

Wie es von seinem Tod zum Krimi kam, weiß ich heute gar nicht mehr. Aber plötzlich war klar: Ich schreibe Oskar wieder lebendig. Er wird Teil eines Buches und darf in der Geschichte sein, was er im Leben gewesen ist: ein Seelenhund, ein Clown, ein Rugbyspieler.

Runa war sofort Feuer und Flamme

Wir sponnen gemeinsam herum, und plötzlich war alles wieder da: Krimi, Kommissare, Oskar, Regionalkrimi, Eckernförde.
Die Spitzenhäubchen fielen uns wieder ein, mit Arsen vergiftet … Das Tortenstübchen. Vielleicht sollten wir dort anfragen, ob der Krimi – Nein, das doch nicht. Oder doch? Oder doch? Doch?
Wir schrieben eine Mail, stellten uns vor, schilderten unseren verwegenen Wunsch. Viel zu knapp, ehe ich im Frühjahr 2015 wieder zu Runa reiste.
Die Antwort kam direkt vor meinem Abflug. Wir sollten mal vorbeikommen.

Das taten wir, saßen wieder dort, wo inzwischen auch unser Kommissar am liebsten sitzt, und plauderten mit der nettesten Caféinhaberin, die wir uns vorstellen konnten. Danach stand fest: Das Tortenstübchen, Gabriele Schmid und Beate Petersen, die just an diesem Tag im Tortenstübchen arbeitete, würden mitspielen im Krimi. Als Sörine Heinrich und Ulli Hobbe.

Nun ja, seitdem ist zwar noch ein schlappes Jahr ins Land gezogen, aber jetzt ist er da, unser erster Ostseekrimi. Mit Oskar. Und mitten drin viel Torte, ganz besonders der Blaue Heinrich.

Und nun das, was bei uns fast schon Pflicht ist: eine Quizfrage

Wo saßen wir bei unseren ersten Besuchen im Tortenstübchen, wo sitzt Thorsten Heinrich im Krimi am liebsten?

Wer uns bis zur Lesung (26. Februar 2016) die richtige Antwort (per Mail) schickt, kann eine signierte Druckausgabe gewinnen.

Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los.

Also, nun aber los. E-Book holen, nachgucken, antworten und gewinnen!

 

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