… und jetzt der aller-allerneueste Roman!

Eingetragen bei: Highlights | 0

Nach Marias Solobuch ist nun auch Runas herausgekommen.

‚Die Atemfänger – Ruvens Geheimnis‘ ist ein Urban Fantasy Roman, der natürlich auch eine große Liebesgeschichte beherbergt.

Es fing ganz ‚Winacht & Noel‘-typisch an.

Runa war auf der Suche nach einem Solo-Plot – endlich mal ein bisschen mehr ‚mainstream‘ als ihre bisherigen Einzelwerke sollte er sein. Aber eben trotzdem spannend und dramatisch und so.

„Ich hab Lust auf ein Familiendrama.“

Na, das mit Mainstream-Tauglichkeit zu verbinden?

„Meine sechzehnjährige Hauptperson könnte ihren verschollenen Vater kennenlernen und dann in dessen Zweitfamilie eingeführt werden. Das liefert doch jede Menge toller Probleme. Konkurrenz mit dem Halbbruder, eine Schwester, die sie hasst, deren Mutter ist ja garantiert auch nicht gut auf sie zu sprechen … Und die männliche Hauptperson soll auch einen Konflikt mit seiner Familie haben. Dass er letztendlich vor der Entscheidung steht: Die Anforderungen seiner Familie zu erfüllen oder mit der Protagonistin aussteigen.“

„Und? Was hast du dir als Außen-Action-Plot dazu gedacht?“, fragte Maria arglos.

Und war natürlich nicht überrascht, als Runa herumdruckste. „Äh – na ja …“

Welch ein Glück, dass es ‚Winacht & Noel‘ heißt. Maria hat Plots in Massen auf Lager Genüsslich ließ sie ihre Augen durch den Raum schweifen. (Die beiden waren auf Krimi-Recherchetour gewesen und saßen nun im Zeltcafé am Fuße des Bülker Leuchtturms. Draußen prasselte der Regen auf die schrägen Plastikfenster, drinnen stand dampfender heißer Kakao auf dem Tisch.) „Was könntest du da nehmen?“

Die unaufgepeppte reale Welt ist den beiden meist zu langweilig. Mittelalterliche Fantasy-Universen mit Zauberern und Drachen sind leider zur Zeit eher unbeliebt. Zeitreisen hatten sie schon, Vampire ebenso …

„Vielleicht was mit Zirkus?“

Runa berührte die Zeltwand neben ihr. „Ein Zirkus-Familienbetrieb mit einem dunklen Geheimnis?“

„Zirkusleute mit geheimen besonderen Fähigkeiten?“, nickte Maria gedankenvoll. „Mach doch was mit Heilern, die herumreisen“, schlug sie dann vor. „Diese Menschen sind Wunderheiler oder so was – aber es gibt einen Haken. Dass sie eben nicht nur heilen, sondern auch töten können? So ein Geheimnis wäre doch richtig schön dunkel.“

„Das ist super! Da haben wir doch dann auch gleich das Geheimnis des jungen Mannes, der darin verwickelt ist. Und ganz schrecklich darunter leidet. Oh ja, das will ich!“

Ja, genau so war’s.

Nun verändert sich eine solche erste Idee im Laufe der Zeit ja immer noch. Man stößt auf Bücher oder Filme, die ähnlich sind, oder man kommt von sich aus noch auf andere spannende Ideen, die die Geschichte auszuschmücken.

Das ist es, unser neues Buch:

Greta hat es geschafft. Sie hat ihn angesprochen, den Jungen, den sie schon viel zu lange aus der Ferne anschmachtet. Und er lächelt sie an!

Doch dann – liegt von einer Sekunde auf die nächste ihr ganzes Leben in Trümmern. Sie hat nichts getan, einfach nur eingeatmet – und trotzdem ist sie schuld, dass Conny tot ist.

Das ist auch der Grund, weswegen sie entführt und verschleppt wird. Von einer seltsamen Geheimorganisation, die sich ›Camenischer Circulus‹ nennt und sich tatsächlich als Zirkus tarnt.

Die Camenier sagen, Greta sei eine von ihnen. Sie könne nichts für ihr Schicksal, und alles würde wieder gut werden.

Dass es sich wirklich so anfühlt, wenn Ruven in ihrer Nähe ist, dass sie sich mit ihm so wohl, so geborgen fühlt …

Aber warum behandelt er sie auf der anderen Seite so mies, als wäre sie ihm zutiefst zuwider?

Sein Geheimnis ist allerdings nicht das einzige, das Greta aufdecken muss …

Wer sie dabei begleiten mag:

Das E-Book gibt es ab sofort zum Einstiegspreis von 99 Cent auf AMAZON.

Die Druckausgabe folgt in Kürze.

Merken

Merken

Der allerneueste Roman ist da!

Eingetragen bei: Highlights | 2

Liebe Fantasy-Fans, liebe Leser, die ihr abenteuerreiche Geschichten mögt, Geschichten mit Liebe und Humor, liebe Freunde von Winacht & Noel!

Habt ihr Lust auf eine neue Geschichte? Diesmal ein High-Fantasy-Abenteuer allein von mir, Maria.
Damit könnt ihr euch einkuscheln auf der Couch, zugedeckt mit einer warmen Wolldecke, Kuschelsocken an den Füßen, einem heißen Tee neben euch.
Natürlich wäre auch ein heißer Typ möglich (eine heiße Schnitte für die Männer), der/die neben euch steht, sitzt oder liegt. Aber glaubt mir, er/sie würde ungetrübten Lesegenuss sehr erschweren. Bleibt also lieber beim Tee!

Na, seid ihr soweit? Dann kann’s ja losgehen mit:

Golden – Elisa und die dunklen Pforten

Hier schon mal der Klappentext:

Was tut die vierzehnjährige Elisa, als sie sich nach einem schweren Unfall – statt zu sterben – in einer Parallelwelt wiederfindet?
Ist doch ganz klar: Sie verliebt sich in den süßen Erlwin – und fühlt sich pudelwohl.
Dominiak, dem Ratsvorsitzenden von Aquilien, kann nur recht sein, dass sie völlig abgelenkt ist, denn er hat ungeheure Pläne mit ihr: Steht doch in der geheimen Prophezeiung, dass nur einem Mädchen aus ihrer Welt gelingen kann, was er seit Jahren verzweifelt versucht: Das Land vor der Zerstörung durch Dunkelwesen zu retten.
Dumm ist nur, dass Ariana, Elisas junge Tante, unnötigerweise ebenfalls in Aquilien gelandet ist. Warum muss sie sich auch überall einmischen? Oder hat es doch eine Bewandtnis, dass sie rein zufällig ‚mitgekommen‘ ist?
Und welche Rolle spielt Gunnar, Dominiaks unheimlicher Knecht?
Die Zeit drängt, denn Morcusnacht naht. Dann schwingen die Pforten zwischen den Welten auf. Wenn Elisa nicht schafft, sie zu verschließen, werden die Dunkelwesen nicht nur Aquilien verschlingen …

Na, neugierig geworden? Bei Amazon gibt es das E-Book ab dem 03. Januar 2017 zum unschlagbaren Einführungspreis von nur 0,99 Euro.
Die Druckausgabe erscheint in einigen Tagen. Hier schon mal die Randdaten: Paperback, 444 wohlgefüllte Seiten für 12,99 Euro.

Strandferkel und Swingercruising

Eingetragen bei: Highlights | 0

Unser neuer Krimi ist da! 

Es ist immer wieder eine Herausforderung, eine spannende Geschichte zu erfinden. Bei einem Regionalkrimi ist das sogar ganz besonders schwierig. Immerhin will man weder einer real existierenden Person auf die Füße treten noch einen Ort entweihen. Und dennoch muss man es schaffen, den Lesern ein Bild zu geben, eine Vorstellung des Ortes, den sie vielleicht sogar kennen. Kurz, Leser müssen fasziniert werden, sonst ist das Buch ein Fehlschlag.

Nun ja, bei unserem neuen Krimi ist uns dieser Spagat hoffentlich geglückt, denn er heißt nicht nur so, er spielt auch am ‚Strand der nackten Männer.‘ Nicht alles, aber Teile des Buches.

Naaa, neugierig geworden?

An einem Strandabschnitt bei Lindhöft findet Gay-Cruising statt, und nur wenige Kilometer auf Eckernförde zu, jenseits der Lagune bei Aschau, treffen sich die Swinger am sogenannten Ferkelstrand.

 Strand der nackten änner

Schriftstellerisch spannend

Die Anwohner mögen das anders sehen, aber für Autoren ist so etwas eine Steilvorlage, die geradezu danach schreit, in eine Geschichte eingebaut zu werden.

Schon als wir ‚Mord am Noor‘ geschrieben haben, stand fest, wo unser zweiter Krimi spielen und wie er heißen würde.

Dennoch müssen wir klarstellen, eine authentische Milieustudie ist unser Buch keineswegs und sollte es auch niemals werden. Insider werden das sicher erkennen. Es war eher der Phantasie-beflügelnde Aspekt, der uns an der Sache gereizt hat – und von dem wir hoffen, dass auch unsere Leser davon ‚erwischt‘ werden.

Probiert es aus! Den ‚Strand der nackten Männer‘ gibt es ab sofort zum unschlagbaren Einführungspreis von 0,99 Euro.

Wer lieber mit Papier knistert – ‚Strand der nackten Männer‘ ist ab 1. August im Buchhandel erhältlich. Das Paperback hat 492 Seiten und kostet 15,99 Euro.

Mords was los in Eckernförde

Eingetragen bei: Highlights | 0
Ellas Straße

Kleiner Mordspaziergang gefällig?

Mords was los in Eckernförde, seit Ella Kirsch und Thorsten Heinrich ein Team sind sein sollen.
Um euch deren Wege zu zeigen, sind Runa und ich mit dem Fotoapparat durch Eckernförde marschiert und haben die Wohnorte, die Arbeitsorte, die Tatorte und die Wohlfühlorte fotografiert.
Kommt also mit, zu einem kleinen Rundgang, der nicht zwangsläufig die touristisch interessanten Ziele ansteuert, sondern die Stellen, die im Krimi mitspielen. Vielleicht erkennt ihr die eine oder andere!
Eckernförder und Eckernförde-Kenner sind hier natürlich klar im Vorteil!

 

Wohn-Orte

Einfahrt in den Ronnenbergweg, wo Ella ihr Häuschen hat
Spazierweg
Hier geht Melina mit den tortengeschädigten Oskar spazieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier wohnt Thorsten

Das Fenster links im 1. Stock, direkt über er Einfahrt, also schräg über dem Tortenstübchen.

Das Kripogebäude in der Schleswiger Straße 19
Eingang Kripo

Arbeits-Ort

 

Da wo Runa steht, passiert Oskars allererste Panne.

Rechts nochmal der Eingang aus der Nähe.

 

 

 

Tat-Orte

Die abgefackelte Hütte, hier noch frisch und neu
Kleingärten und Baumarkt
Parkplatz Süderhake II

Noch hat der Brandstifter nicht zugeschlagen.

Auch bei den Kleingärten scheint alles ruhig.

Aber das täuscht. Die Bande ist schnell und leise.

 

 

 

 

 

 

Blick aus dem Küchenfenster der alten Kate
Runa guckt über Moor und Noor

 

Hier etwa wohnen die Niemanns. Hübscher Blick, gell?

Nur leider bringt er der Familie recht wenig Glück.

Aber zumindest Runa kann ihn genießen.

 

 

Nach der harten Ermittlungsarbeit gehts dann endlich zum Wohlfühl-Ort

 

Blauer Heinrich mit dem Blauen Heinrich
Tortenstübchen

 

zu Blauem Heinrich, zum Loriot-Sofa, zum Entspannen.

Viel Spaß!

Krimi, Torte und Kaffee

Eingetragen bei: Highlights | 0

Eine Lesung, die ist lustig …

eine Lesung, die ist schön, denn da kann man dann erfahren, wie’s im Krimi wird zugeh’n.

Auweia, der Reim tut weh. Aber immer noch besser als keiner. Sagt Pumuckl. Und der muss es ja wissen.

Scherz beiseite: Der Reim mag „geradebrechtet“ sein, im Gegensatz zur Lesung. Die am 26. Februar stattfinden wird. Los geht’s um 15 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro für ein Stück Torte, Kaffee bis zum Abwinken und für (von den beiden Autorinnen hoffentlich laut und deutlich vorgelesenen Auszügen aus):

Kirschblau – Mord am Noor

Kleiner Tipp: Am besten unter 04351 – 66 60 707 anmelden, sonst sind vielleicht schon alle Plätze weg!

Wir sehen uns!

Runa und Maria

Die Geschichte zum Krimi

Eingetragen bei: Highlights | 0

Jeder Roman hat seine eigene Entstehungsgeschichte

Die oft recht banal ist und deswegen kaum erzählenswert. Beim Krimi diesmal war’s anders:

Im Mai 2014 bin ich für eine Lesung (für unsere ‚Versuchung‘) nach Kiel gereist. Naja, und weil die Vorbereitung dazu bereits stand, nutzte Runa die Zeit, mir ihre Heimat Eckernförde zu zeigen.
Geburtshaus, Kindheit, Schule und das ganze touristische Programm, Eckernförde ist sehr hübsch. Eine ziemlich steife Brise machte unseren Besuch allerdings feuchtkühl und zwang uns schließlich, irgendwo im Warmen Unterschlupf zu suchen. Wir ließen uns gerade den Kurstrand entlangwehen, als wir nach einem Café Ausschau hielten.
Nun ja, wir fanden eines: Das Tortenstübchen. Es inspirierte uns sofort. Nicht nur durch seine wundervoll-altmodische Einrichtung und die leckeren Torten, nein, irgendwie kamen wir in dieser Umgebung auf Spitzenhäubchen, auf Arsen, auf – einen Krimi. Hier hinein einen Krimi schreiben, das wäre doch … ein Riesenschmarrn, wir hatten ja reichlich zu tun mit unseren historischen Romanen.
Also verwarfen wir die Idee, fuhren zurück und kümmerten uns um das, was anstand.

Oskar für Krimi mit RandAber dann schlug das Leben zu

Mein Hund, mein wundervoller Oskar, starb nur kurz darauf und nie, nie, niemals hätte ich gedacht, dass mich das so mitnehmen würde.

Wie es von seinem Tod zum Krimi kam, weiß ich heute gar nicht mehr. Aber plötzlich war klar: Ich schreibe Oskar wieder lebendig. Er wird Teil eines Buches und darf in der Geschichte sein, was er im Leben gewesen ist: ein Seelenhund, ein Clown, ein Rugbyspieler.

Runa war sofort Feuer und Flamme

Wir sponnen gemeinsam herum, und plötzlich war alles wieder da: Krimi, Kommissare, Oskar, Regionalkrimi, Eckernförde.
Die Spitzenhäubchen fielen uns wieder ein, mit Arsen vergiftet … Das Tortenstübchen. Vielleicht sollten wir dort anfragen, ob der Krimi – Nein, das doch nicht. Oder doch? Oder doch? Doch?
Wir schrieben eine Mail, stellten uns vor, schilderten unseren verwegenen Wunsch. Viel zu knapp, ehe ich im Frühjahr 2015 wieder zu Runa reiste.
Die Antwort kam direkt vor meinem Abflug. Wir sollten mal vorbeikommen.

Das taten wir, saßen wieder dort, wo inzwischen auch unser Kommissar am liebsten sitzt, und plauderten mit der nettesten Caféinhaberin, die wir uns vorstellen konnten. Danach stand fest: Das Tortenstübchen, Gabriele Schmid und Beate Petersen, die just an diesem Tag im Tortenstübchen arbeitete, würden mitspielen im Krimi. Als Sörine Heinrich und Ulli Hobbe.

Nun ja, seitdem ist zwar noch ein schlappes Jahr ins Land gezogen, aber jetzt ist er da, unser erster Ostseekrimi. Mit Oskar. Und mitten drin viel Torte, ganz besonders der Blaue Heinrich.

Und nun das, was bei uns fast schon Pflicht ist: eine Quizfrage

Wo saßen wir bei unseren ersten Besuchen im Tortenstübchen, wo sitzt Thorsten Heinrich im Krimi am liebsten?

Wer uns bis zur Lesung (26. Februar 2016) die richtige Antwort (per Mail) schickt, kann eine signierte Druckausgabe gewinnen.

Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los.

Also, nun aber los. E-Book holen, nachgucken, antworten und gewinnen!

 

Unser erster Krimi!

Eingetragen bei: Highlights | 9

Wir haben es probiert und finden, dass das Experiment gelungen ist: Kirschblau – Mord am Noor, unser erster Krimi, der der Beginn einer neuen Reihe sein könnte. Einer Reihe von Regionalkrimis, die in und um Eckernförde angesiedelt sind. Das Besondere daran?

Unser neues Baby ist ein Cosy-Krimi

Hier stehen die Kommissare im Vordergrund. Thorsten Heinrich, der attraktive Brummbär, Ella Kirsch, die Neue, und Oskar, ihr frecher Labrador. Der oft dazwischenfunkt. Was meist Ärger bedeutet, manchmal jedoch …

Oskar für Krimi mit Rand

Gemordet wird natürlich auch. Und nicht zu wenig.
Groß dabei sind auch Eckernförde und Umgebung. Ganz besonders das Tortenstübchen.

Tortenstübchen Eingang

Was, dass kennt ihr noch gar nicht? Kuschlig, gemütlich, köstlich – um es mit ganz wenigen Worten zu beschreiben. Besucht es, lasst euch dort von leckeren Tortenkreationen verwöhnen.

Torten

Und wenn ihr am 26. Februar 2016 um 15 Uhr Zeit habt, werdet ihr dort in zweifacher Hinsicht verwöhnt. Mit leckerer Tortenstübchen-Torte – und mit einer Lesung aus Kirschblau – Mord am Noor.
Ach ja, wir werden dann auch da sein, lesend und genießend.

Bis dahin könnt ihr schon mal das E-Book zum Einführungspreis von nur 0,99 Euro genießen (später dann 3,99 Euro).

Wir treffen uns!

Das Tortenstübchen ist am Jungfernstieg 68a in Eckernförde. Direkt am Strand und gar nicht zu verfehlen!

Rosa

Vampiralarm!

Eingetragen bei: Highlights | 0

Was mögen Leser lesen?

Wie mögen sie das verpackt haben? Wie wichtig sind Buchtitel und Buchcover?

Das fragen wir uns schon seit Jahren. Und genauso lange beobachten wir Bücher anderer Autoren, wie sie von der Leserschaft angenommen werden – oder eben nicht.
Das hat Einfluss auf unser Schreiben, auf die Titelgebung, auf unsere Cover, ohne jeden Zweifel.
Unser letzter historischer Roman ist eine Geschichte um die Vampirhysterie im Böhmen des achtzehnten Jahrhunderts. Und um die reale Adelige Eleonore von Schwarzenberg, die diesem Umstand – und der Tatsache, ziemlich mysteriös gewesen zu sein – ihren Beinamen Vampirprinzessin verdankte.
Nach ihr hätten wir das Buch gern benannt. Da es aber eine Fernsehdokumentation zur selben Person gibt, die auch so heißt, verzichteten wir.
Wir rangen also mit uns, kämpften mit Worten, mit Bedeutungen und Deutungen – und erkoren schließlich den Titel: Blut wie rot. Klingt stark, finden wir. Und verspricht auch etwas.
Wobei der Titel nach wie vor daran krankt, dass der Kern unserer Geschichte, eben der Bezug zu Vampiren, nicht so recht daraus ersichtlich ist.
Inzwischen sind wir mutiger geworden und fragen uns: Macht es etwas, wenn ein Fernsehfilm ebenso heißt? Nö, oder?
Daher haben wir es gewagt – und unser Buch umbenannt. ‚Die Vampirprinzessin‘ heißt es jetzt. Wie ursprünglich geplant.
Wohin der Geschichtshase läuft, ist jetzt doch ganz offensichtlich, oder?

Ein Roman, fast wie ein Märchen …

Eingetragen bei: Highlights | 0

Schreiben und geschrieben werden

Manche Dinge sind schnell erledigt. Andere dauern ein bisschen länger.
Als ich, Maria, 2008 mit dem Schreiben begann, war ich blitzschnell. In drei Monaten einen 700 (Norm)Seiten Schmöker schaffen? Kein Problem!
Ja, da waren die Zeiten noch einfach. Nichts und niemand wartete auf mein Geschreibsel. Ob ich heute oder morgen damit fertig werden würde, spielte überhaupt keine Rolle.
Hm, das richtige Argument für hohes Schreibtempo ist das aber nicht.
Aber es fehlt ja auch noch was: Ab dem Moment, wenn mal ein Buch veröffentlicht ist, bekommt alles einen ganz eigenen Drive. Weil plötzlich andere Interessen mit hineinspielen. Beispiel gefällig?

Verlagsjagd

2012 haben Runa und ich Flederzeit Teil 1 geschrieben, damals noch, um dafür einen Verlag zu finden. Ganz naiv glaubten wir, dass ein gutes Buch selbstverständlich auch angenommen werden würde. Wir feilten also gründlich an unserer Geschichte und schickten sie schließlich ab. Dann warteten wir. Und warteten. Und warteten.
Die ‚Flederzeit‘ war von vornherein auf mehrere Teile ausgelegt, also machten wir uns hurtig an Teil 2. Doch als von Verlagsseite erst mal nicht wirklich viel geschah, fragten wir uns schon, ob es Sinn macht, eine Geschichte fortzusetzen, die keiner drucken will.
Es war und ist ja nicht so, dass es uns an Ideen mangelt – und so war es ein Leichtes, Stoff für einen neuen Roman zu finden. Mit Vampiren sollte er diesmal sein, wenn Fledermäuse alleine nicht ausreichend waren. Auch mit ein bisschen Magie, schließlich liegt Runa und mir Fantasy sehr. Und ja, historisch musste es auch sein, denn historische Romane ‚ziehen‘. Hieß es damals zumindest.
Also losrecherchiert …

 

Blogbeitrag Ein Buch fast wie ein MärchenFürstin Eleonore von Schwarzenberg

Mensch, da gibt es ja die Fürstin Eleonore von Schwarzenberg, genannt ‚die Vampirprinzessin‘. Weil sie seltsam war und weil sie in der Zeit der großen Vampirhysterie dort lebte, wo die am schlimmsten tobte: in Böhmen.
Wir vertieften uns also in ihre Geschichte. Die voller Tragik und Drama steckte, voller Trostlosigkeit und letztendlich Resignation.
Naja, also so richtig toll geeignet für einen packenden Roman war der Stoff nicht. Irgendwie viel zu traurig. Jedenfalls für uns Happy-End-Schreiber.
Aber wenn wir nur den einen Aspekt herausgreifen würden, die Zeit, in der Eleonore von Schwarzenberg glücklich gewesen sein musste – und das Ganze mit erfundenen Schicksalen verknüpfen würden? Ja, so konnte das gehen!
Die Rahmengeschichte war rasch entwickelt: Die blutjunge Adela gerät als vermeintlicher Vampir ins Visier der Vampirjäger, muss flüchten – und findet nur Hilfe beim undurchsichtigen Tiro, der sie auf Schloss Krumau bringt. Dort läuft sie der Fürstin in die Arme, die sie prompt als Magd einstellt. Aber als eine mit ganz besonderen Aufgaben: Adela soll fortan die Wölfinnen melken, denn die Fürstin gelüstet es nach Wolfsmilch. Doch Tiro hat ganz andere Pläne mit Adela. Und als Vampire im Schloss zuschlagen, gerät Adela erneut unter Verdacht …
Wir legten also los. Oh ja, anfangs lief es wirklich gut, wir kamen, wie gewohnt, rasch voran. Doch es zeigte sich, dass es eine Sache ist, über eine Burgruine zu schreiben und die einfach ‚heil‘ zu erfinden, wie wir das mit Ehrenberg in der Flederzeit gemacht hatten. Eine ganz andere jedoch war es, ein komplettes Schloss zu beschreiben, das vor über zweihundert Jahren schon ebenso ausgesehen hat wie heute.

 

Schloss KrumauBesuch an Ort und Stelle

Und so machten wir uns auf den Weg nach Krumau, Böhmisch Krumau oder Cesky Krumlov. Stadt, Schloss, die Vampirgräber – wow! Mit Bildern im Kopf, so sagten wir uns, würde die Geschichte jetzt rasch weitergehen.
Mittlerweile waren wir in Bezug auf unsere Flederzeit zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Verlage für alles mögliche interessieren mögen, nicht jedoch für uns.
Und so wurden wir Ende 2012 Selfpublisher.
Hui. Wer hätte das gedacht? Die Flederzeit wurde gekauft und gelesen. Sie wurde gelobt und auch verrissen. Egal, egal, wir waren endlich dort angelangt, wo wir schon lange sein wollten: Beim Leser.
Jetzt war es dringend notwendig, Teil 2 zu veröffentlichen. Also musste die Vampirprinzessin auf Eis und wir tobten uns wieder auf Burg Ehrenberg und im Jahr 1293 aus. Danach, so meinten wir jedenfalls, würden wir flugs mit unserer Vampirprinzessin weiterkommen.
Wir haben sogar einen Anlauf genommen, damals, 2013. Und 2014, nach Vollendung des 3. Teils der Flederzeit nochmals.
Aber dazwischen kamen wir auch noch auf verschiedene andere Ideen. Zum Beispiel, weitere bereits geschriebene Geschichten, die in der Schublade geduldig warteten, als E-Books aufzubereiten.
Aber dann … wir lasen das nochmals, was von der Vampirprinzessin bereits existierte – und waren begeistert. Erstens, weil es schon richtig viel war, etwa zwei Drittel des Romans und zweitens, weil es echt klasse war. Den Rest würden wir schnell fertig haben. Also los.

Eigentlich, fiel uns dann ein, weil die Flederzeit sich wirklich gut gemacht hatte, wäre es schade, den Lesern unsere ebenfalls schon lange geplanten Zusatzgeschichten, Spinn-Offs, um genauer zu sein, vorzuenthalten. Also unterbrachen wir die vielunterbrochene Geschichte um Adela und ihren merkwürdigen Freund Tiro nochmals und schrieben ‚Der Knappe der Junkersfrau‘ und ‚Urlaub im Mittelalter‘. Aber danach …
Danach bearbeiteten wir noch eine bereits geschriebene Geschichte, Runa schrieb sogar noch zwei weitere Bücher (sie ist echt so schnell geblieben, schreibt wie der Teufel). Keiner sprach mehr von der ‚Vampirprinzessin‘. Sie war irgendwie sanft in einen Dornröschenschlaf gesunken.

 

Rosenhecke für BlogbeitragDa wuchs die Hecke riesengroß

Aber nun sind die ‚hundert Jahre‘ endlich vorüber. Der strahlende Prinz der Inspiration kam nämlich plötzlich angeritten und hat mit seinem Schwert eine Schneise in die inzwischen wundervoll blühende Rosenhecke geschnitten. Danach hat er sich über die Vampirprinzessin gebeugt und sie wachgeküsst.
Ja, wir können es kaum glauben, aber wir haben es tatsächlich geschafft. Unser Roman, den wir 2012 begonnen haben, ist endlich fertig!

 Die Vampirprinzessin

Da es eine wirklich interessante Dokumentation gleichen Namens gibt, von Klaus Steindl und Andreas Sulzer, über die Vampirhysterie damals, in deren Mittelpunkt tatsächlich Fürstin Eleonore von Schwarzenberg steht, haben wir uns allerdings für einen anderen Buchtitel entschieden:

Blut wie rot

Klingt fast wie im Märchen, gell? Und genau das ist es. Fast ein Märchen. Aber eben nur fast!

 

Übrigens: ‚Blut wie rot‘ wird am 1. September 2015 veröffentlicht!

Ludwig XIV. sei Dank!

Eingetragen bei: Highlights | 2

Was macht Sprache ‚modern‘?

Historische Romane schreiben – wie oft werden wir dafür gerügt, angeblich zu moderne Begriffe und Umschreibungen zu benutzen. Unser letzter Blogbeitrag handelte schon davon. Aber es nützt offensichtlich nix zu betonen, dass Mittelhochdeutsch und selbst Frühneuhochdeutsch, die Sprachen, die damals gesprochen worden sind, sich für uns heute fast wie Fremdsprachen anhören würden.
Okay (englisch, modern und keinesfalls für historische Romane zu verwenden), dann nehmt das!

„Das Trepizzen seines Burds war Mila algerehte kund – ob ihr das boresere swaere war. Sie hätte alsmaere verschwiegen, dass ihre kniebeine broeder wurden und ihr ader bezzerte, ob sie ihre besamenunge bekehrte: Sie vermochte es nicht abestoeren.“
Das ist der Beginn unserer Zeitreise-Trilogie ‚Flederzeit‘ in wirklich zeitgemäßer Sprache (Teil 1: Die Drohung). Nein, leider nicht auf Mittelhochdeutsch – auch wenn Runa damals in der Schule einen diesbezüglich sehr engagierten Deutschlehrer genossen hat, ist das zu lange her, als dass sie hier eine exakte Übersetzung hinlegen könnte. Aber sie hat sämtliche ‚ausländischen‘ Lehnworte ausgemerzt und durch mittelalterliche Begriffe ersetzt.
Klingt doch geradezu exotisch, oder?

 

Buch für Lui XIVWie reden wir denn?

Zu allen Zeiten hatten die Menschen die Worte, die sie nun mal brauchten. Dass die heute oft ganz anders lauten als damals – liegt daran, dass sich eine Sprache unablässig verändert. Ausländische Einflüsse wirken hinein. Ins Urdeutsch, soweit man davon sprechen kann, denn lange gab es ja gar kein vereinheitlichtes Deutsch, flossen zuerst mal lateinische Ausdrücke (Fenster, Tür, Tisch, Bett). Dann kamen die Griechen dazu (Lampe, Theater, Bibel). Im 17. Jahrhundert war dann Frankreich sehr modern (Fassade, Idee, schikanieren). Heute ist es Englisch. Unsere Urgroßmütter und -väter würden so manchen Ausdruck von uns heute nicht mehr verstehen. Und in zwei, drei Generationen werden unsere Ur-urenkel die Köpfe über unsere altmodische Aussprache schütteln.

 

Lui XIVLeidenschaft für Pragmatismus

Fakt ist, Sprache ist uns sehr wichtig. Man könnte uns als Sprachfanatiker bezeichnen. Das heißt, wir schreiben nicht einfach irgendwie drauf los, sondern überlegen sehr genau, ob das Wort, die Umschreibung, die Redewendung in die Zeit passen, aus der wir erzählen.

Wie oft mussten wir in den letzten Jahren beim Schreiben innehalten – und unseren Kopf nach deutschen Ausdrücken für verbotene Wörter durchforsten?

Er hatte keine Chance. – Hilfe, französisch! – Was also stattdessen: Gelegenheit, Möglichkeit, Aussicht …?

Sie trat auf den Balkon. – schon wieder französisch! … auf die Galerie – klingt auch französisch, aber können wir das nehmen, wenn wir uns darauf berufen, dass das französische Wort doch von dem lateinischen Galeria abstammt? Oder bedeutete das Galeere? – … auf den Mauervorsprung mit Geländer – Ist Geländer ein deutsches Wort?

Bereits ins Mittelhochdeutsche sind neben lateinischen auch französische Begriffe eingeflossen, aber da wir eben keine Sprachwissenschaftler sind, haben wir uns lieber nicht darauf verlassen.

 

Vive la France – Freiheit für Winacht & Noel

Bei unserem neusten historischen Roman, der in Kürze erscheinen wird, haben wir uns dieser Quälerei jedoch entbunden – er spielt nämlich nach Ludwig dem XIV., der eine richtige Modewelle von französischen Fremdwörtern ausgelöst hat. Naja, zumindest in der Welt der feineren Leute, und unsere Hauptpersonen leben auf einem fürstlichen Schloss. Da werden sie doch auch die Chance haben, so einige chique neue Vokabeln aufzuschnappen!

 

Kabarett, das uns aus der Seele spricht

Wie wir neulich festgestellt haben, sind wir nicht die Einzigen, die sich mit derlei Fragen beschäftigen. Auch der Kabarettist Thomas Freitag hat sich des Themas auf sehr amüsante Weise angenommen.

Aber seht selbst! Fremdwörter in Schillers Glocke