Kleine Lesungsnachlese

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Vor der LesungSo schön es auch ist …

Irgendwie gefällt mir der Zustand hinterher besser als der vorher. Das mag daran liegen, dass so eine Lesung immer was von einer Prüfung hat. Klar, ich werde nicht benotet für meine Leistungen. Bewertet aber schon. Irgendwie.
„So ein Schmarrn.“ Wenn das für einen Zuhörer das Fazit ist, entspricht das dem Supergau.
„Super, dieses Buch will ich lesen“, wäre dagegen die Traumbewertung.
Irgend so ein Bewertungsding läuft bei jedem Leser ab. Deshalb ist es wichtig, dass Leser lachen können. Dann bewerten sie freundlicher.
Unser diesmaliges Publikum zum Lachen zu bringen, war ganz einfach. Ich als Bayerin hatte nämlich – völlig unbeabsichtigt – immer wieder Textstellen auf Platt vorzulesen. Mit Platt ist es wie mit Bayrisch: Einheitliche Schreibweise? Niente. Platt ist nicht gleich Platt, wie Bayrisch nicht gleich Bayrisch ist. Und wer meint, dass Platt gesprochen wie geschrieben wird, muss noch ein paar schräge Dehnlaute erfinden, die irgendwo zwischen Vokalen und Umlauten liegen.
Ich erregte also Heiterkeit an Stellen, an denen wir das nicht vermutet hätten. Und hatten überhaupt viel Spaß mit unseren Zuhörern. Die brav ganz leise gegessen haben, damit wir nicht so schreien mussten. Vielen Dank an dieser Stelle!

Ja, und dann war’s rum und ich bekam ein Stück Windebyer-Noor-Torte. Hm, lecker!

Windebyer Noortorte
Extra für die Lesung von ‚Sörine‘ kreiert: Die Windebyer-Noor-Torte

Nach der Lesung ist vor der Lesung

Wer jetzt feststellt, dass er offensichtlich was verpasst hat, bekommt noch eine Chance. Am 6. April nämlich, zum Krimi-Frühstück.
Dann geht für mich alles wieder von vorn los. Aber diesmal, liebe Leute, müsst ihr aus anderen Gründen lachen. Platt les ich mit meiner bayrischen Zunge nämlich nicht mehr!