Nach dem Schreiben ist vor dem Schreiben – Teil 3

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Die Qual der Wahl

Beim Krimischreiben hat man bekanntermaßen ja mehrere Möglichkeiten, wie man das Ganze angeht: Soll es vielleicht ein Täterkrimi werden á la Columbo? Wir schreiben den absolut wasserdichten Mord, der Leser weiß also genau, wer der Mörder ist, und darf atemlos mitverfolgen, wie unser brillanter Kommissar per Hirnschmalz den Fall löst.
Das setzt einiges voraus. Vor allem Hirnschmalz beim Autor. Ob das bei uns dazu reicht? *grübel, grübel*

Oder wir nehmen die Ermittlersicht ein. Der Mord geschieht, die Kripo – oder der mit kriminalistischer Hochbegabung gesegnete Detektiv, der Journalist, der eigentlich nur eine Reportage schreiben wollte, der verkrachte und unehrenhaft entlassene Polizist, der dringend rehabilitiert werden muss – kommt, verhört, ermittelt hin und her, gerät in Sackgassen, kommt auf neue Spuren, die sich wieder als falsch erweisen, doch schließlich, nach dem letzten entscheidenden Hinweis, kommt er endlich auf die Fährte des Täters.

Oder wir schreiben alles eher als Thriller: Ein gänzlich von Mord und Totschlag unbeleckter Mensch wird einfach in die Situation geworfen, wird vielleicht selbst verdächtigt, muss auf eigene Faust ermitteln.
Das hat was! Wir nehmen ein weibliches Autorenduo … Damit kennen wir uns wenigstens aus.
Aber dann? Hm.

Danach geht dann dasselbe Problem wieder los. Welcher Tatort? In unserem Fall quälen wir uns zwischen Hütte, Noor, Strand …

Ist schon ne Menge, was da bedacht werden muss. Was lest ihr denn am liebsten?

Tatort Noor Tatort Strand

Nach dem Schreiben ist vor dem Schreiben – Teil 2

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Tortenstübchen EingangEine schöne Geschichte braucht einen schönen Handlungsort

Vielleicht hat es der eine oder andere erkannt: Vorgestern sind wir in Eckernförde gewesen. Heute übrigens gleich nochmal, weil wir einem sehr wichtigen Handlungsort einen Besuch abstatten wollten: Dem Tortenstübchen.

Unser Plan, einen Regionalkrimi in Eckernförde spielen zu lassen, ist vor etwa einem Jahr geboren worden. Damals hat Runa, noch ganz ohne Hintergedanken, mir ihren Geburtsort Eckernförde vorgestellt. Und genau zu dem Zeitpunkt, als wir einen Nachmittags-Kaffee brauchten, sind wir zufällig vor dem Tortenstübchen gestanden.
Kennt ihr das? Ein süßes kleines Café am Jungfernstieg, eingerichtet wie eine nostalgische Puppenstube, in dem es eine kleine Auswahl exquisiter Torten gibt.
Wer uns ganz besonders beeindruckt hat, als wir, auf einer wundervoll altmodischen Couch sitzend einen ‚Blauen Heinrich‘ vernaschten, war die Inhaberin ebendiesen Cafés. Sie saß auf einer kleinen Couch an einem Tisch am Rande der Stube und hatte neben einer Tasse Kaffee ihr Büro vor sich aufgebaut. Frau Schmidt, das wissen wir inzwischen, arbeitet von dort aus, erledigt ihren Schriftkram, macht Dienstpläne, telefoniert – und regiert ihr Tortenstübchen.
Ganz erfüllt von der wundervollen Atmosphäre – und mit sahnetortengefüllten Bäuchen – trabten wir schließlich wieder von Dannen. Erst am Abend wagten wir den Gedanken auszusprechen, der uns dabei bereits durch die Köpfe geisterte: Was wäre, wenn wir das Tortenstübchen mit in unseren Krimi einbauen würden?
Nun ja, im Frühjahr diesen Jahres wagten wir es, fragten an – und wurden überwältigend freundlich aufgenommen. Heute waren wir wieder da und haben über Details gesprochen.
Mir zuliebe hat es wieder ‚Blauen Heinrich‘ gegeben – diese Torte wird in unserem Krimi ebenfalls eine Rolle spielen. Und nicht nur die! Auch Frau Schmidt und Frau Petersen wollen dabei sein – als Sörine Heinrich und Ulrike Hobbe.
Für euch haben wir einstweilen schon mal ein Stück Blauen Heinrich mitgebracht. Den könnt ihr jetzt zumindest angucken.
Wer ihn live genießen möchte, das Tortenstübchen in Eckernförde liegt zwischen historischer Altstadt und Strand am Jungfernstieg 68 A. http://www.tortenstübchen-eckernförde.de/
Es ist auf alle Fälle eine Sünde wert! Folgt einfach Rosa, der nostalgischen Strandfee!

TortenRosa

Nach dem Schreiben ist vor dem Schreiben – Teil 1

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Eckernförde HolzbrückeBegleitet uns bei unserem neuen Projekt!

 

Nach sieben historischen Romanen, bzw. Büchern, die vor historischem Hintergrund spielen, haben Runa und ich uns dazu entschlossen, uns mal in ein anderes Genre vorzuwagen: Unser nächstes Buch soll nämlich ein Krimi werden. Ein Regionalkrimi, um genauer zu sein.
Noch sind wir ganz am Anfang. In der Plotbrüterei, sozusagen. Wir grübeln. Was soll geschehen? Warum, wo? Und die alles entscheidende Frage: Wer ist der Mörder?
Aber wir lassen es ruhig angehen und recherchieren erst mal vor Ort. Hier ein paar Fotos.

Wer erkennt, wo wir gestern waren?

 

 

 

 

 

 

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