Geruhsam … Urlaub im Mittelalter – Unser neustes Werk!

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Eigentlich wollte ich doch um diese Zeit längst fertig sein mit meinem Spinn-Off.
Hm.
*Klagemodus an* Runa ist so viel produktiver als ich. *Klagemodus aus*
Aber es ist wirklich so: Sie hat nicht nur ihre laaange Zusatzgeschichte zur Flederzeit lange veröffentlicht (siehe letzter Blog-Beitrag: Die Flederzeit kriegt ihr erstes Kind – Der Knappe der Junkersfrau), sondern bereits wieder Hunderte von Seiten einer neuen Geschichte geschrieben. Die eigentlich ein Thriller hätte werden sollen. Natürlich ein Runa-Thriller. Als ich neulich mal davon sprach, sagte sie ganz empört: „Das war doch nur der Plan zu Beginn. Es wird natürlich ’nur‘ Fantasy.“
Nun ja, ich komme bereits in den Genuss, die Geschichte zu lesen und muss sagen: Die Fantasy-Anteile lassen sich wirklich nicht leugnen. Aber ich finde, es ist zumindest ein Fast-Thriller. Klar, es sterben nicht so viele Leute, wie allgemein in Thrillern üblich (sowohl Runa als auch ich hassen es, Menschen umzubringen. Wir tun das NIE leichtfertig. Echt!). Darüber hinaus ist es jedoch einfach nur hochspannend. Ich schätze, Runa wird in etwa zeitgleich mit mir fertig werden mit Schreiben. Nur dass ihre Geschichte dann mal wieder 600 Seiten Plus haben wird, während meine vielleicht auf 250 kommt.

Eine gute Geschichte braucht einfach ihre Zeit

Ich frage mich dauernd, woran es liegt, dass Runa so viel schneller ist als ich. Sie hat doch auch nen ganzen Stall voller Kinder, die bekocht, bewaschen, bewacht, bespaßt und behütet werden müssen, einen Haushalt, Katzen …
Gut, ich hab nen Teilzeitjob. Den ich mag, das gleich vorweg. Der mich aber doch sehr vom Schreiben abhält (selten, dass ich an Arbeitstagen dazu komme). Dann Familie und Garten.
Ich könnte disziplinierter sein und mir endlich abgewöhnen, so viel zu schlafen. Ist leider ein Familienübel und ich vermute, genetisch so vorgeben. Wir ratzen vielleicht was weg! Das ist gemütlich und nett und noch ne Menge anderer schöner Adjektive. Geht nur leider sehr in die Zeit. Die, in Verbindung mit dem ganz normalen Alltagswahnsinn, dann doch eher dazu neigt, knapp zu werden.

Und so werde ich mich in den nächsten Tagen, ich hab nämlich Urlaub, juchhei, am Heckenschneiden erfreuen und daran, endlich die Balken der Terrassenüberdachung mal abschleifen und neu bepinseln zu können. Ehe es dann in Urlaub geht. (Ich lebe mit meiner Familie in Bayern. So kommen wir jedes Jahr in den Genuss, dann Ferien machen zu können, wenn alle anderen Bundesländer schon längst wieder am Arbeitsplatz oder in der Schule schwitzen!)

Es soll ein geruhsamer Urlaub werden, volle Kanne Erholung, das haben wir uns geschworen. Nix tun, faulenzen, Spaziergänge am Strand (zum Baden ist es wahrscheinlich bereits zu kühl). Kleine Ausflüge. Viel lesen. Viel spielen. Viel schlafen.
Darüber hinaus will ich im Urlaub meine Geschichte endlich fertig schreiben, zumal die das Wort ‚Urlaub‘ bereits im Titel trägt. Brigittes ‚Urlaub im Mittelalter‘ nämlich.
Drückt mir die Daumen, dass das klappt.

Hier schon mal das Cover. Wie immer von unserer Veronika Aretz gemacht (welche Kämpfe wir dabei ausgefochten haben, erzähle ich vielleicht an andermal!)