Guckst du hier …

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Heißa, hussassa,
bald fledert es wieder,
das ist wahr.

(frei nach Pumuckl, denn was sich reimt, ist ja bekanntlich gut)

Unsere Flederzeit ist eine Trilogie. Teil 1, ‚Sturz in die Vergangenheit‘ und Teil 2, ‚Riss in der Gegenwart‘ sind bereits veröffentlicht und bei den Lesern auf tolle Resonanz gestoßen.
Mit Spannung warten also ne Menge Leute darauf, wie es mit Mattis und seiner Mila weitergeht, was mit Johann geschieht, oder mit Heinrich und Helene.
So viel können wir inzwischen verraten: Das alles werdet ihr lesen können. Und noch viel mehr. Denn der dritte Teil wächst und wächst. Runa und ich haben jede Menge Spaß, quasi jede bisher aufgeworfene Frage auf spannende oder lustige Weise zu beantworten.

Nach ersten vorsichtigen Schätzungen meinen wir, dass die Hälfte steht. Das bedeutet, irgendwann gegen Ende Februar sollten wir fertig sein mit Schreiben und Überarbeiten.
Danach wird es für uns spannend. Denn ob der dritte Teil auch für die Leser interessant und aufregend und abenteuerlich ist, entscheiden dann unsere Probeleser.
Hat das Buch auch diese Hürde genommen, kommt die finale Überarbeitungsphase, ehe der Satz beginnt. Sind wir damit zufrieden, geht alles noch ins Korrektorat, damit auch die vorletzten und letzten Fehler ausgemerzt werden.

Unser Korrekturleser wird dann wohl ein paar Nachtschichten einlegen müssen, um rechtzeitig fertig zu werden, denn der Veröffentlichungstermin steht bereits. Am 17. April soll es endlich weiterfledern.

Für alle Neugierigen unter euch, hier schon einmal Titel und Cover des Abschlussteils.

Echt fett – oder: Achtung Platzhalter!

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Gemeinsam zu schreiben, macht richtig Spaß und hat ne Menge Vorteile. Zum Beispiel den, dass wir uns gegenseitig lektorieren können.
So auch jetzt, da wir Flederzeit 3 schreiben. Das geht so: Runa schreibt Mila, ich Mattis. Die Handlung ist besprochen, jede von uns weiß, was sie zu tun hat. Jetzt müssen wir uns nicht mehr ständig absprechen.
Nur, manchmal wäre es schon gut. Da tauchen mitunter nämlich Situationen auf, die Faktenwissen verlangen. Pech, wenn man das nicht selbst hat. Also heißt es hier, die andere fragen. Kann dann aber sein, dass die gerade arbeiten ist oder einkaufen oder schlafen oder, oder, oder.
Wenn also beim Schreiben Fragen auftauchten, die wir alleine nicht lösen können, schreiben wir ‚Dings‘ und ‚Bums‘ oder ähnlichen Käse mitten in den Text. Platzhalter eben.
Danach haken wir das Thema erst mal ab und widmen uns anderen Problemen. Oft genug vergessen wir dann, wenn wir uns schließlich in Skype treffen, dass da ein noch zu klärendes Problem mit dem Text wäre, sprechen über dies und das, aber eben nicht über den neugeschaffenen Platzhalter. Genau aus diesem Problem heraus machen wir diese Platzhalter in aller Regel fett oder bunt.

Warum die Überarbeitung so wichtig ist

Spätestens beim Überarbeiten stolpern wir dann darüber. Da finden sich dann plötzlich solche Stellen:
>Sie würden zurückkehren ins Jahr des Herrn Maria weiß es bestimmt.<
Maria weiß es zwar nicht, ist aber willens – anders als Runa, die sich in solchen Fragen gern drückt und ihre Faulheit dann mit ehrfürchtiger Bewunderung für Marias Strukturiertheit tarnt – und in der Lage, aufwendig nachzurechnen und schlussendlich zu einem Ergebnis zu kommen. Ob es stimmt, sei mal dahingestellt. Runa trägt also die Jahreszahl ein (in diesem Fall 2007) und ich lese laut weiter. Bis zu folgender Stelle:
>Obiges Jahr war noch alles in Ordnung gewesen zwischen ihnen.<
Nichts fett, nichts farbig, also alles in Ordnung. Oder? ODER?

Naja, ich will hier niemanden auf die Folter spannen, ich, ganz Superlektorin, hab den Satz einfach geschluckt. Es war Runa, die mich darauf hinweisen musste, dass dort die Jahreszahl auch nochmal eingefügt werden muss.
„He! Warum ist das nicht markiert?“
Also, nichts gegen meinen Vorwurf, aber einem aufmerksamen Leser hätte sich aus dem Zusammenhang ergeben müssen, dass da was nicht mit rechten Dingen zugeht. Also schüttle ich nur den Kopf und stöhne. „Mensch Runa, du schreibst doch ständig solches Zeugs.“
Was meine Ehre zwar nicht unbedingt rettet, dennoch aber völlig korrekt ist.

So, jetzt wisst ihr das also auch!

P.S. Das ‚obige Jahr’ WAR übrigens sehr wohl fett. Nur fügte es sich so schön in den Fluss meines Wort-Zeugs ein, dass wir es doch wirklich hätten lassen können, oder?
Ach ja – faul bin ich, Runa, wirklich in diesen Dingen. Leider ist mein schlechtes Gewissen Maria gegenüber nicht so groß wie die Freude, die jeweilige Frage von ihr beantwortet zu bekommen.
Außerdem ist sie wahrhaft wundervoll klug und strukturiert und behält immer und überall zuverlässigst den Überblick über alle Zusammenhänge sämtlicher Fakten. Und was sie sagt, stimmt immer!

Echt wahr!