Allüberall auf den Tannenspitzen …

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Was, ist schon wieder Weihnachten?

*grübel* Was schreib ich denn dazu? *nachdenk*
Alle schreiben was, wünschen frohe Weihnachten.
Das will ich auch, klar, dennoch will ich darüber hinaus noch etwas anderes bieten. Eine schöne Geschichte schreiben – oder so.
Weihnachten, Weihnachten. Was gibt es denn da Erzählenswertes?

Ich (Maria) mag Weihnachten. Hab’s schon immer gemocht. Warum?
Darum:

Weihnachten war in meiner Kindheit und Jugend geprägt von Traditionen. Nicht die üblichen, nein, nein. Bei uns gab es beispielsweise einen Winterweihnachtsbaum ganz kurz vor Weihnachten. Bei einem Waldspaziergang wurden wir Kinder nämlich Jahr für Jahr von einem mit brennenden Kerzen verzierten Baum überrascht. Mitten im Wald, wohlgemerkt.
Allerdings mag sein, dass das Hauptinteresse von uns Kindern hauptsächlich den ebenfalls am Baum hängenden Süßigkeiten galt, denn die hab ich viel besser in Erinnerung als die Kerzen. Echt jetzt. Die Kerzen kenn ich eigentlich nur von den Schilderungen meiner Mutter.
Aber ich hab diese meine ganze Kindheit über stattfindende Aktion in so guter Erinnerung behalten, dass ich mir irgendwann mal vorgenommen habe, das mit meinen Kindern später auch zu machen.

 

Gute Vorsätze sind immer gut

Nun ja, irgendwie … es ist einfach niemals so weit gekommen. Nicht ein einziges Mal sind wir im Wald dem Christkind begegnet (dem Osterhasen schon eher, aber das war dann immer eine ganz andere Angelegenheit), niemals haben wir einen mit brennenden Kerzen geschmückten Baum gefunden. Und Süßigkeiten hingen auch nirgends rum.
Dafür haben sich bei uns andere Traditionen eingebürgert.
Am 24. Dezember gibt’s bei uns kein Fernsehen. Weil nämlich das Wohnzimmer zugesperrt ist, um dem Christkind so richtig die Bahn freizumachen (hat sich bisher immer gelohnt!).
Das heißt aber, dass ungeduldige, aufgedrehte Kinder irgendwie anders beschäftigt werden müssen. Daher schmücken sie ein Kinderbäumchen.
Jedes der Kinder hat sich nämlich vom Wildwuchs im Wald (genehmigt durch den Förster) schon am Wochenende vor Weihnachten ein Bäumchen gesägt. Das wird nun vor der Tür auf einem Holzbrett befestigt und geschmückt mit allem, was so einigermaßen wetterfest ist.
Danach wird Brot geklopft.
Richtig gelesen. Unsere Kinder bekommen einen Hammer und ein Brett und zerklopfen hartes Brot in rehmäulchengroße Stücke. Außerdem werden Karotten zerschnitten und dann alles mit den im Herbst gesammelten Kastanien und Eicheln vermischt. Für die Vögel binden wir Schnüre an Meisenknödel.
Und dann geht’s tatsächlich in den Wald. Immer. Seitdem ich Kinder habe, sind wir jeden heiligen Nachmittag im Wald, den Wildtieren eine schöne Bescherung bereiten.
Wenn alles verteilt ist und die Meisenknödel in den Bäumen hängen, brüllen wir noch: „Frohe Weihnachten ihr Tiere!“, ehe wir uns auf den Rückweg machen.

Sämtliche Rehe, Hasen, Füchse, Vögel und Eichhörnchen brauchen sicher Stunden, sich von diesem Schock zu erholen. Aber wenn sie dann kommen, finden sie ihre Weihnachtsbescherung.
Zu diesem Zeitpunkt sitzen wir aber schon längst in schönen Kleidern am Tisch, essen Weihnachtsplätzchen und trinken Tee oder heiße Schokolade. Und wenn wir damit fertig sind, singen wir, bis das Glöckchen für unsere Bescherung klingelt.

Kleiner Nachsatz: Meine Kinder sind inzwischen so groß, dass sie am Schmücken eines Kinderbäumchens nicht mehr viel Gefallen finden. Also haben wir das mittlerweile ersatzlos gestrichen. Brotklopfen und Tierweihnacht findet aber immer noch statt. Bei Wind und Wetter. Letztes Jahr bei strahlender Sonne und 20 Grad.

Mal sehen, wie es heuer wird!

 

Frohe Weihnachten allerseits!

Prüfung bestanden!

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Wir strahlen gerade von einem Ohr zum anderen – weil wir nämlich Post bekommen haben:
Von Schwester Apollonia aus „unserem“ Kloster!

<< Hallo und herzlichen Glückwunsch!
Ich habe inzwischen Ihr Buch gelesen und muss sagen: es hat mir sehr, sehr gut gefallen! >> schreibt sie – und noch einiges sehr Aufschlußreiches mehr.

WIR FREUEN UNS TOTAL!
Dass die Versuchung trotz der teilweise kritischen Gedanken und der beiden Liebesgeschichten selbst bei einer unmittelbar betroffenen Nonne nicht auf Ablehnung stößt.
Sondern dass sie sie nach eigener Aussage sogar „genossen“ habe.

Und jetzt braucht Maria endgültig nicht mehr zu befürchten, von den Altomünsterern gelyncht zu werden. 😉

Das Glück in der Aichacher Zeitung

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Heute sind wir glücklich gemacht worden.

Von einer sehr freundlichen und engagierten Mitarbeiterin der Aichacher Zeitung, die obenstehenden Zeitungsartikel über unsere Lesung geschrieben hat.

Sie ist so offen auf uns zugekommen, hat sich ehrlich für uns interessiert, uns Fragen gestellt und zugehört und nachgehakt – um herauszufinden, was wir tun, wer wir sind, was uns ausmacht.
Es ist herrlich, dass wir uns auf diese Weise als etwas ganz Besonderes fühlen dürfen – auch in der großen, weiten Welt!

Ganz herzlichen Dank dafür, liebe Frau Huber!

Maria G. Noel und Runa Winacht